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28 Aug 2013

LBTM vs. FC Fitzilla 5:5! Fussballer sind wie Wein – je älter desto besser

Geschrieben von um 22:30 Uhr

Am Mittwoch Abend trafen sich die Teams der Laffer Bimbela Traditionsmannschaft und vom FC Fitzilla zum sportlichen Schlagabtausch. Bei mäßigen äußeren Bedingungen und einem frisch gemähten Rasen gings dann auch los. Apropos frisch gemähter Rasen. Liebe Stadt, wenn man ein Fussballplatz mäht wäre es auch super das gemähte Gras wegzuräumen. Nur so als Tipp hinter vorgehaltener Hand.

Aber zurück zum Sportlichen. Nachdem das Spiel einige Minuten dahinplätscherte fasste sich der überraschend agile graue Wolf aus der Saugartensiedlung ein Herz und zog einfach mal ab. Der nicht immer sichere Torwart der „Fitzis“ ließ den Ball passieren und es hieß 1:0 durch Meußel. Fing ja gut an. Doch dann begann eine ca. 15-minutige Tiefschlafphase der Bimbela. Der Gegner bedankte sich artig mit drei blitzsauberen Treffern. Da hieß es plötzlich 1:3 aus Sicht des ältesten Teams der Liga.

Nun wurde das Spiel ein wenig ruppiger. Unsere beiden Verteidiger Tim „Bronson“ und Nafets „Rambo“ spielten sehr körperbetont was dem FC nicht so schmeckte. Das Spiel wurde lauter und hektischer. Nach einer diskussionswürdigen Szene kurz vor unserem Strafraum wollte Bomber Manolo den Ball fair zum gegnerischen Torwart zurückspielen. Doch der hatte ein Herz für Senioren und ließ den Ball ins Tor rollen. Nur noch 2:3. Mit diesem Ergebnis ging es auch zum Pausentee.

Mit neuem Mut starteten die Bimbela in die 2. Hälfte. Nach einigen vergebenen Bimbela-Chancen entschied sich Meußel bei einem Konter anstatt einen der beiden freistehenden Mitspieler anzuspielen für einen satten Schuss ins rechte Toreck. Ausgleich! Nun war der psychologische Vorteil auf unserer Seite. Dachte man. Nicht so bei den Bimbela. In der Folge versemmelten beide Seiten noch mehrere beste Einschussmöglichkeiten. Doch es sollten noch furiose fünf Schlussminuten folgen.

Nachdem sich wohl beide Seiten mit dem 3:3 abgefunden und man sich auf eine Nachspielzeit von drei Minuten verständigt hatte, fiel wiederum nach katastrophalen Abwehrverhalten des gesamten Bimbela-Teams das 3:4. Als wenn das nicht reichen würde setzten die Fitzillas noch das 3:5 drauf. Aus die Maus, finito, Ende dachten alle. Doch auch alte Männer haben Moral und somit wurden noch mal alle Offensivspieler auf’s Feld geschickt.

Nach einer Flanke von Bomber nickte der an diesem Tag teilweise etwas unglücklich agierende Flo ein und erzielte so doch noch sein Tor. Nur noch 4:5. Der letzte verzweifelte Angriff der Oldies. Gewusel vor dem Tor und irgendwie kommt Meußel im Rückwärtsfallen an den Ball und spitzelt in zum 5:5 ins rechte Eck. Jubel, Trubel, Heiterkeit. Ein Wunder? Eigentlich nicht, denn unsere Gegentore sind alle nach teilweise haarsträubenden Abspielfehlern in der Vorwärtsbewegung oder kuriosen Zuteilungen im Defensivbereich gefallen. Daher noch mal mit einem blauen Auge davon gekommen.

Einzelkritik:

Pötzi: Ihm ist in der ein oder anderen Situation die fehlende Spielpraxis anzumerken. Also einfach öfter kommen.

Flo Winter: Wie immer fleissig und wuselig jedoch heute etwas unglücklich im Abschluss

Paul: Spielte wie ein Fels in der Brandung und mit vielen starken Defensivaktionen

Tim: Gewohnt robuste Spielweise. Zum Glück muss ich gegen den nicht spielen.

Nafets: siehe Tim

Bomber: Mit dem spektakulärsten Tor des Spieles.

Adrian: Gewohnt agil und laufstark. Übersieht ab und an den besser postierten Mann

Kempe: Solide Leistung

Meußel: ordentlich

Bericht: Rainers

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21 Aug 2013

LBTM vs. Spiel- und Spaßgenossenschaft 8:2 (2:2)

Geschrieben von um 16:23 Uhr

Das Wunder von Haimendorf

Das Ligaspiel gegen die SSG fand in Haimendorf statt. Das Spielfeld war gut bespielbar und durch die Torgröße, (E-Jugendtore) konnte schon vor dem Spiel mit vielen Toren gerechnet werden.
Das Spiel startete, und kaum zwei Minuten später stand es bereits 2:0 für die SSG. Torschütze war zweimal Andi März. Die deutlich verschlafene Anfangsphase wurde dann ohne weitere Gegentreffer überstanden, trotz weiterer guter Torchancen der SSG.

Nach den ersten Wechseln auf unserer Seite, stabilisierte sich das Team und wir konnten dann in der 11 Spielminute den Anschluss erzielen. Das Tor fiel nach einer Flach getretenen Ecke durch Flo. Zunächst hat er den Ball mit dem Fuß an die Latte gelenkt doch im Nachsetzten konnte er mit dem Kopf verwandeln.
Der Anschluss war geschafft und es war weiterhin eine offene Partie, mit Chancen auf beiden Seiten. Der nächste Treffer fiel dann durch eine schöne Einzelaktion durch Rainer. Er legte den Ball rechts am Verteidiger vorbei und konnte mit einem harten Flachschuss in der 20 Minute den Ausgleich erzielen. Bis zur Pause passierte nicht mehr viel und so ging es mit einem 2:2 in die Halbzeit.

Nach der Pause dauerte es eine Weile bis das nächste Tor fiel. Das 3:2 durch den Adi entstand dann recht kurios: Ein Verteidiger der SSG stoppte den Ball schlecht, Adi machte gutes Pressing und konnte dann durch einen Pressschlag den Ball, am Torwart vorbei, ins linke unter Eck befördern. Nur wenig später war es wieder der Adi, der in dieser Halbzeit richtig Torlaune hatte, der durch einen schönen Volleyschuss von beträchtlicher Entfernung die Führung ausbaute. Der Ball kam in diesem Fall vom gegnerischen Torwart, der diesen zuvor mit den Fäusten klärte.

Nach diesem Treffer war die Gegenwehr der SSG weitgehend gebrochen und so fielen vier weitere Treffer. Zunächst machte Benni das 5:2 nach einem Schuss durch die Beine des Keepers. Danach brachte Adi eine weite Flanke vor das Tor der SSG und der eigene Verteidiger, bedrängt durch Benni und Bomber, lenkte das Leder mit dem Kopf ins eigene Tor. In der Folge erzielten Flo und Adi noch jeweils ein Tor kurz vor dem Ende der Partie.

Fazit:

Nach dem verschlafenen Beginn haben wir letztlich verdient einen 8:2 Erfolg feiern dürfen.

Die Tore:

1. min 0:1 Andi März
2. min 0:2 Andi März
11. min 1:2 Flo
20. min 2:2 Rainer
42. min 3:2 Adi
48. min 4:2 Adi
52. min 5:2 Benni
55. min 6:2 Eigentor
58. min 7:2 Flo
60. min 8:2 Adi

Stimmen zum Spiel:

Tim: „Dieser drecks Neuner, wenn der noch einmal sagt ich hätte gefoult, dann… !!!“

Flo: „Ein typischer Bimbela Start in die Partie!“

Adi: „Nächstes mal werden es dann 4 Tore!“
(Stimmen zum Spiel sind alle Frei erfunden!) 🙂

Bericht: Benni

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20 Jul 2013

LBTM vs. Dribble Deluxe 6:4 (3:3)

Geschrieben von um 22:37 Uhr

Oder auch: Eine Odyssee zur großen bunten Fahsl-Show…..

Am gestrigen Mittwochabend trafen mit der Bimbelafirma und den Dribblern aus Ottensoos zwei ehemalige Erstligisten aufeinander. Beim letzten Aufeinandertreffen 2011 siegten die Bimbela problemlos 4:2, gestern sollte es spannender werden.

Schon die Vorzeichen des Spieles waren alles andere als positiv. Durch die Absagen von Rainer und Bomber war der Kader schon ziemlich ausgedünnt, dazu kamen noch die kurzfristigen Absagen von Pötzi und Paul (böse Zungen behaupten, dass die Dribbler Ihn mit einer gezielten Aktion in der Volksbank Ottensoos festgesetzt haben). Zudem war bei Fränky net klar ob er es rechtzeitig oder überhaupt schaffen würde, von daher sah sich die Teamleitung in der Pflicht und organisierte WuKu-Lengende Banjo kurzfristig als Aushilfe.

Doch auch die Wahl des Spielortes stellte sich als kompliziert raus. Beide Teams hatten den Platz in Haimendorf vereinbart, allerdings war da anscheinend am Wochenende n Festla und ein Truck auf dem Spielfeld machte ein gepflegtes Gekicke unmöglich. Kurz entschlossen einigte man sich darauf nach Diepersdorf auszuweichen. Dort angekommen jedoch ein ähnliches Bild. Auch hier blockierte ein LKW (Dacharbeiten oder was weiß ich) einen Teil des Spielfeldes. Die Mobiltelefone wurden wieder ausgepackt, es wurde fleißig telefoniert. Hierbei wurden auch die Ausreißer Kempe, Tim, Adi und Banjo wieder eingefangen und es ging gemeinsam zurück nach Laff um dort den altehrwürdigen Siechenlohsteg zu beackern. Die Dribbler marschierten zielstrebig auf Platz zwei, welcher aber von uns auf Grund des katastrophalen Zustandes vor dem Tor abgelehnt wurde. Im Endeffekt spielten wir dann doch auf Platz Eins, eingedeckt von Staub und Rauchschwaden – quasi perfekte Bedingungen.

Das Spiel an und für sich passte sich dann auch den Platzverhältnissen an. Fußballerisch waren beide Teams weit davon entfernt schönen Fußball zu spielen, aber es war hart umkämpft und vor allem spannend. Doch der Reihe nach…

Kurz nach Anpfiff sah sich Abwehrchef Tim genötigt einen weiten Diagonalpass zu spielen. Hätte ne grandiose Spieleröffnung sein können, war es aber nicht. Der Ball landete direkt beim Gegner – 0:1. Ein Weckruf für die Bimbelafirma? Keinesfalls. Nur zwei Minuten später kollektives Träumen, Abstoß Dribble – 0:2.

Danach kamen die Bimbela so langsam besser ins Spiel. Nach einem schönen Angriff über Fränky und Flo konnte Chris zum 1:2 einnetzen. Auf Bimbelaseiten war man sich sicher so langsam auf Betriebstemperatur zu sein, da schepperte es schon wieder. Einer der pfeilschnellen Dribble Angreifer überlief Nafets und konnte aus äußerst spitzen Winkel (van Basten war da nix dagegen) den Ball durch Kempes Beine spitzeln.

Auf Bimbelaseiten war deutlich zu merken, dass man auf gar keinen Fall mit einem Rückstand in die Halbzeit gehen wollte, dementsprechend wurde die Schlagzahl erhöht. Nach einer Ecke von Flo versuchte Adi den Ball gekonnt mit der Hacke einzulochen, verpasste diesen aber komplett, was wiederum den Abwehrspieler von Dribble dermaßen verwirrte, so das Ihm nichts anderes über blieb, als den Ball ins eigene Tor zu befördern.

Und auch die Dribbler zeigten, dass Ihre Abwehr alles andere als Sattelfest stand. Im Spielaufbau wurde der Ball leichtfertig vertändelt, Fränky schnappt sich die Kugel und jagte Sie unhaltbar zum 3:3 Halbzeitstand in die Maschen.

Mit guten Vorsätzen ging es in die zweite Hälfte und diese wurden zumindest teilweise umgesetzt. Die Bimbelafirma war klar spielbestimmend, aber die vogelwilde Defensivarbeit ermöglichte Dribble auch immer wieder sehr gefährliche Konter, die meist durch den gut mitspielenden Kempe zunichte gemacht werden konnten. Trotzdem waren es dann die Ottensooser, die nach 45 Minuten die erneute Führung bejubeln durften. Wieder war es dem bärenstarken Fliegengewicht der Gäste vergönnt, die komplette Bimbelamannschaft zu vernaschen und sein drittes Tor in diesem Spiel zu erzielen. Doch hängende Köpfe gab’s diesmal auf Bimbelaseite nicht, postwendend versenkte erneut Fränky den Ball zum 4:4. Danach hatten Chris und Banjo jeweils noch eine Großchance zur Bimbelaführung, scheiterten aber am gegnerischen Torhüter. Vier Minuten vor Ende des Spieles war es dann endlich soweit – Chris knipste und die Bimbela gingen nach 56 gespielten Minuten erstmals in Führung. Alle stellten sich auf eine spannende Schlussphase ein, Fränky hatte was dagegen und machte kurzentschlossen noch das 6:4, danach war die Luft raus. Das Spiel wurde relativ pünktlich beendet und das von Nafets gesponserte Bier war trotz der Hitze immer noch genießbar.

Fazit: Ein hart umkämpftes Spiel mit vielen harten – aber nie unfairen – Zweikämpfen auf beiden Seiten. Fußballerisch haben beide Teams ordentlich Luft nach oben. Am gestrigen Abend machten die Gebrüder Fahsl den Unterschied zu Gunsten der Bimbelafirma.

Vielen Dank nochmal an Dribble Deluxe – schön das Ihr wieder da seid!

Für LBTM waren unterwegs
– Kempe
– Nafets
– Tim
– Banjo
– Chris
– Fränky
– Adi
– Flo

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24 Jun 2013

LBTM vs. Lok Hoobla 5:4 – Laffer Bimbela zurück im Aufstiegsrennen!

Geschrieben von um 12:17 Uhr

An einem sonnigen Mittwochabend war es einmal wieder soweit. Die Recken der Laffer Bimbela schnürten ihre Fußballschuhe, um das Haimendorfer Stadion und seine Zuschauer (1 Pferd und einige Spielerfrauen) mit einem Fußballspektakel der Extraklasse zu beglücken.

Das Anhängsel „Traditionsmannschaft“ im Vereinsnamen könnte an diesem Abend etwas irreführend gewesen sein, da man mit einer jungen Nachwuchstruppe den Platz betrat, die vom blutjungen Torwarttalent Paul angeführt wurde.

Das Spiel begann, sehr zum Leidwesen der jungen Fohlen, mit einem Nackenschlag. Ein wuchtiger Spannstoß von Grebner krachte schon nach wenigen Minuten ins Bimbelagehäuse. Die restliche erste Halbzeit hatte dann jedoch nicht mehr allzu viel zu bieten. Man beschränkte sich beiderseits auf kollektives am Tor vorbeischießen und dem dazugehörigen Ball aus dem Gebüsch bzw. aus der Pferdekoppel holen.
Fazit nach der ersten Halbzeit > 0:1 weiter geht’s.

Die zweite Halbzeit begannen die Laffer ohne ihren Hochtalentierten Zeugwart Adrian N, was bei den Zuschauern für Verwirrung sorgte (das brachte selbst das Pferd auf den morschen Weidezaun).
Doch gerade dieser Wechsel brachte frischen Wind in die Truppe und so dauerte es nicht lange da netzte Werner schon gekonnt zum Ausgleich ein.
Die „Blau-Braunen“ spielten sich in einen wahren Rausch und legten in Person von Fahsl C. und Eichenmüller die Lokomotive der Hooblaner mit drei schnellen Toren lahm.
Link verkürzte dann zwar wenig später noch auf 4:2, doch die Antwort der Bimbeloiten ließ nicht lange auf sich warten und Fahsl traf zum 5:2 .

Ab diesem Zeitpunkt plätscherte das Spiel so dahin und obwohl die Hooblaner noch bis auf ein Tor herankamen, war der Sieg nicht gefährdet. Der Schiedsrichter pfiff das Spiel auf die Sekunde genau ab, um Wadenkrämpfe und Hitzeschläge zu vermeiden.

Bericht: Adri Nürnberger

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11 Jun 2013

LBTM vs Notbremse 3:7(1:1)

Geschrieben von um 10:36 Uhr

Hätte, hätte, Henriette!

So lautete das Motto für die Bimbela am Mittwochabend.

Die Bremsen waren durch ihre knappe Niederlage in der Vorwoche kaum beeindruckt und spielten eine flotte Sohle auf dem Haimerndorfer Rasen.
Mal wieder zeigten sich die Laufer Bimbela sehr kampffreudig, mit viel Engagement und in gewohnter Startaufstellung. Nur Pete, auch Laufer Messi genannt, war neu dabei. Es fing gut an für die Laufer-Kicker Truppe, durch Fahsl den Allrounder gelang die relativ frühe Führung. Trotz der restlichen Chancen konnte keiner der Top Offensivstars wie Pete, Rainer, Addi oder Fahsl die Führung weiter ausbauen. Doch in der Not fressen die Bremsen Fliegen und so legten sie an Tempo nach. Aber bis auf ein Pfostenschuss von Seiten der Notbremsen gab es keine wirklich ernst zu nehmende Tormöglichkeiten. Dies lag aber eigentlich nur an den Defensivgöttern Nafets, Tim, Paul und Flow (der ausnahmsweise mal hinten aushalf), die wussten auf jeden Konter der Bremsen eine Antwort. So plätscherte die erste Halbzeit vor sich hin. Aber kurz vor Ende der ersten Hälfte nahmen sich die schnellen Flitzer der Bremsen ein Herz und versenkten den Ball zum 1:1 Pausenstand.

So wie die erste Halbzeit anfing ging es auch in der zweiten los. Schon im Vorspiel Hummeldumm vs. Notbremse sah der Torwart des FCN bei manchen Tormöglichkeiten nicht gut aus. Auch dieses Mal schaffte es Fahsl aus einem verdammt steilen Winkel den Torwart zu überwinden und nun stand es 2:1 für die Bimbelonias. Doch die Antwort der Bremsen ließ nicht lange auf sich warten und so stand es kurz darauf wieder Unentschieden(2:2).
Man merkte den Stars von LBTM langsam ihre Müdigkeit an. Die Müdigkeit nahm die überhand und dadurch passierten immer mehr Fehler in der Defensive der Bimbelas. Da ließ das 2:3 nicht lange auf sich warten. Selbst nach dem 2:3 wachten die immer langsamer werdenden Laufer nicht auf und da passierte es leider, dass Tim nach einer Hereingabe der Bremsen den Ball mit seinem Arm sehr leicht berührte. Der Unparteiische war leider gezwungen einen Handelfmeter zugeben, auch wenn er es im Gegensatz zu den Linienrichtern anders sah. Der trotz des überragenden Kempes leider verwandelt wurde. Der Zwischenstand von 2:4 war den FCNler leider nicht genug und so erhöhten sie das Tempo noch mal. So fiel dann ein lausiges Tor nach dem anderen. Zwischenstand 2:6 für die Notbremsen. Die Bimbelas kämpften trotzdem tapfer weiter und so schaffte es „Lionel Andrés motoya de makarena“ Pete noch sein Debüttor für die LBTMS zu machen.

Leider waren die Bremsen dadurch null beeindruckt und sie machten noch den Sack mit dem 3:7 zu. Selbst als bei der letzten Ecke auch Kempe mit vor in den Strafraum des Gegners kam ließ sich der Endstand von 3:7 nicht verbessern.

Viele Chancen, wenige Tore, eine gute Halbzeit, eine schlechte Halbzeit.

Das ist die Auswertung für die Bimbelas vom Spiel gegen den FC Notbremse.

Hätte, hätte, Henriette auch anders laufen können!

Bericht: Tim

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08 Okt 2011

Espanyol Bimbelona – Blind Stars 5:10! Passend zum Wetter…

Geschrieben von um 22:12 Uhr

20111008-204239.jpgWie das Wetter: Mal schön, mal saumäßig, und mit der Erkenntnis, dass der Sommer vorbei ist!

Nach Dauerregen gings auf den B-Platz am Siechlohsteg, der ebenso gerne, wie auch trefflich als „Acker“ bezeichnet wird. Espanyol bot abermals den „langsamsten Sturm der Hobbyliga“ auf, aber in der Ruhe liegt ja bekanntlich die Kraft. 😉 Revival-Sportchef Flo Winter verpflichtete sich selbst zu einer konsequenten „ich-bleib-nur-hinten-Spielweise„, die er in der 1. Minute bereits brach. 😉 Aber bei diesem Wetter ist erstmal vor jedem der Hut zu ziehen, der trotz „eines Schnupfens“ zum Bolzen erschien!

EB begann mit einem verbesserten Mittelfeld und mit Stammkeeper Kempe, der zwischen „seine“ Pfosten zurückkehrte. Bimbelona ließ zwei kleinere Chancen liegen, da stands auch schon 0:1! Brandl hatte Torwart Kempe wohl die Sicht versperrt, sonst wäre der Fernschuß zu fausten gewesen. Dann kam Kapitän Martin Steinbach und mit ihm der Ausgleich: Ruhig, kraftvoll und gezielt, so muss es sein – 1:1!

Die blinden Sterne antworteten darauf aber mit einem Doppelschlag: Beim Alleingang zum 1:2 hatte Kempe keine Chance und beim 1:3 bereitete Mark mustergültig für den Gegner vor. Doch vor der Pause schlug die geballte Fussballerfahrung noch mal zurück: Schubi mit einem Gewaltschuss aus der Ferne, den der rosa Torwart nur abklatschen konnte. Brandl drückte in Bomber-Manier ein – 2:3! Durch das Erfolgserlebnis angestachelt, schnappte sich der „Ewige Torschütze“ am eigenen Tor den Ball und zog nach einem Kräftezehrenden Marsch ab… ein Verteidiger konnte den Ball gerade noch um den Pfosten lenken. Pause!

Als der Hagel nachließ und auch der Unfall auf der Autobahnbrücke wohl nicht so schlimm war, läutete ein Regenbogen die zweite Hälfte ein (siehe Bild). Was nun folgte, ist mir zur genauen Beschreibung zu aufwändig, darum teilweise in Kurzform:

Fahsl konnte unter dem Schein des bebilderten Bogens zum 3:3-Ausgleich vollstrecken, was aber wenig später durch die immer überlegener aufspielenden Blind Stars zerstört wurde. Steinbachs zweiter Treffer zum 4:4 erfüllte Espanyol noch mal mit Hoffnung, die aber ca. 10 Sekunden nach dem Anspiel durch ein „Pressschlag-fast-Eigentor-Drecksding“ abermals zerstört wurde. Als gleich drauf das 4:6 fiel, schaltete EB auf wütend und rannte verzweifelt an. Und hier zeigte sich wieder eine Bimbela-Eigenheit die Legendär ist: Den gegnerischen Torwart aufbauen! 😉

Wir haben den bekennenden „Fliegenfänger“ (seine genauen Aussagen waren lange nicht so jugendfrei) zu derartigen Glanztaten verholfen/gezwungen, dass er vermutlich noch Jahre träumend zurückdenkt! Ob mit den Fäusten Winters Gewalt-Brett an die Latte, alleine gegen Ebenhack oder mit Glück gegen Brandls selbstvorgelegten Volleyschuss, etc., etc., hielt er den Kasten sauber! Natürlich stand dann Tür und Tor den konternden Gegnern offen.
Einzig noch Flo Winter durfte das 5. Bimbelona-Tor nach toller Vorarbeit von Steinbach ins Gehäuse drücken. Hinten brachen nun aber alle Dämme und das Duo einer ehemaligen Auswahlmannschaft konnte bequem auf zweistellig erhöhen. Aus!

Dreckig, kalt und verloren – einen Samstag-Abend kann man so viel besser beginnen. Unterm Strich geht die Niederlage natürlich in Ordnung, die Blindstars konnten nicht oft mit diesen Ausnahmespielern auflaufen, denn sonst wären sie nie so weit unten in der Liga.

Was bei uns nicht stimmte, wer wann wo nicht zurückgelaufen ist und wer welche Chance vergeben hat, das behandeln wir wann anders. Trotzdem bleibt die Erkenntnis: Der Sommer ist vorbei! Schönen Abend! 🙂

Spieler:

– Winter (1 Tor)
– Kempe
– Schubi
– Paul
– Ebenhack
– Berger
– Fahsl (1 Tor)
– Brandl (1 Tor)
– Steinbach (2 Tore)

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12 Aug 2011

Wurstkuchen – Laffer Bimbela 2:3

Geschrieben von um 12:40 Uhr

Am Mittwoch Abend trafen sich die Jungs von Wurstkuchen und den Laffer Bimbela zum Liga-Spiel in der EWS-Arena. Auf Wunsch der Wurstkucherer fand die Begegnung auf dem extrem hügeligen B-Platz statt. Durch mehrere Ausfälle in der Offensive bedingt gingen die Bimbela das Spiel sehr zurückhaltend an und verlegten sich ausschließlich aufs Kontern. Wurstkuchen war optisch klar überlegen, kam aber kaum einmal gefährlich vor das Laffer Gehäuse. Das lag auch an der sattelfesten Defensive um Schubi, Meußel und Winter und den nach hinten mitarbeitenden Steinbach B. und Tarc Mompshon. Die klareren Möglichkeiten jedoch konnten eigentlich wir verbuchen, wie z. B. Brandl der den Ball alleinstehend völlig unbedrängt 15 Meter vor dem gegnerischen Tor in die Wolken jagte. Die zweite Torchance der „alten Säcke“ aus Lauf saß dann auch. Im Mittelfeld konnte sich Meußel mit resolutem Körpereinsatz gegen zwei „Würste“ durchsetzen, passte genau Sturmtank M. Steinbach in den Lauf, so daß dieser nur noch zum 1:0 einschieben brauchte. Die Jungs von WuKu rannten jetzt noch verzeifelter an. Heraus kam weiter wenig im Gegensatz zu den Kukidentträgern aus Lauf. Diese konnten nämlich vor der Halbzeit noch zwei Aluminiumtreffer verzeichnen und hätten zum Pausenbier schon höher führen können.

Mit der Maßgabe so weiterzuspielen ging es in die zweite Hälfte. Am Bild änderte sich wenig. Wurstkuchen stürmte und drückte und die Laffer verteidigten mit Mann und Maus. Irgendwann fiel dann aber doch der Ausgleich. Ein Wurstkuchen wurde rechts neben dem Tor übersehen, bekam den Ball und zog trocken ins lange Eck ab. Der sichere Torhüter Hans-Peter Kempe hatte keine Chance. Durch diesen Ausgleich änderte sich am Spielverlauf aber wenig. Die Bimbela blieben aber mit Ihren Kontern immer gefährlich,auch weil Wurstkuchen meist ohne Abwehr agierte. Als durch eine Freistoß dann das 2:1 für die Jungspunde fiel dachte man eigentlich das Spiel wäre jetzt gelaufen. Doch weit gefehlt. Jetzt schlugen die Laffer wieder zurück und erzielten durch ein Traumtor von Mompshon wiederum den Ausgleich. Die WuKu’s setzten jetzt alles auf eine Karte und bekamen dann wieder einen der tödlichen Konter des Vorjahresdritten. M. Steinbach bekam einen hohen Befreiungsschlag tanzte zwei Mann aus und ließ dem Torwart keine Chance. 3:2! Die letzten Minuten hätte die Laffer noch erhöhen können (Winter und Momphson vergaben vor dem leeren Tor, da der Torwart der Würste mit vorne war), es blieb aber beim umkämpften 3:2. Alles in allem ein Sieg unserer Defensivtaktik gegen eine wesentlich beweglichere und agilere Mannschaft, die allerdings vergaß das Spiele nun mal in der Abwehr gewonnen werden.

-M Steinbach (2 Tore)
-Meußel
-Brandl
-Momphson (1 Tor)
-B. Steinbach
-Winter
-Schubi
-Kempe

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16 Jun 2011

Laffer Bimbela – Laffer United 9:3 oder wie alt seid ihr eigentlich?

Geschrieben von um 12:46 Uhr

20110617-170716.jpgAm 15.06.2011 kam es in der EWS-Arena zu dem auch von der Presse und den Fans lange erwarteten „Laffer-Derby“! Nachdem wir sogar einen Ball aufgetrieben hatten konnte das Spiel beginnen. Bevor die Bimbela sich richtig sortiert hatten kamen die agilen Jungs von United zu 3 dicken Chancen. Doch die wurden allesamt vom an diesem Tag überragenden Keeper Hans-Peter Kempe in Weltklasse-Manier vereitelt. Bereits zu diesem Zeitpunkt war er der „man of the match“. Langsam kam die Firma besser ins Spiel. Das führte auch zwangsläufig zu den ersten Treffern. Die ersten beiden Treffer erzielte M. Schober mit einem sehenswerten Treffer unter die Latte (Vorarbeit Eder) und einen im Nachschuss, nachdem Brandl einen United-Schuss abgeblockt hatte. Laffer United blieb weiter engagiert, zeichnete sich jedoch meist durch sinnlose Fernschüsse aus, die das Ziel teilweise um Kilometer verfehlten. Die Schüsse waren auch aber auch der Tatsache geschuldet, daß die starke Abwehr um Meußel, Winter, Eder und Nafets kaum etwas zuließ. Kurz vor der Pause erzielte Karim mit einem eigentlich harmlosen Schuß noch das 3:0. Damit ging es in die Halbzeit.

Jetzt stieß auch noch der verspätete Fahsl zum Team der Bimbela. Unser Gegner kam hochmotiviert aus der Pause. Doch ein lupenreiner Hattrick durch M. Schober zum 6:0 brach die letzte Gegenwehr. Als die Bimbers auch etwas nachließen fiel dann doch der Treffer zum 1:6. Nachdem Fahsl auf 7:1 erhöht hatte fiel postwendend ein weiterer Treffer für United. Das 8:2 ging auf das Konto von Alt-Star und Trikotmodel Bomber Manolo. Nach einer schönen Kombination staubte er in Mittelstürmermanier vor dem leeren Tor ab. Jetzt hatte die lebende Legende Blut geleckt. Prompt erkämpfte er sich einen Ball und bediente Fahsl, der das 9:2 erzielte. Der letzte Treffer war den Jungs von United vorbehalten und wurde vom Torschützen mit geballter Faust, verzerrtem Rocky-Balboa-Gesicht und einem Jubellauf, warum auch immer, frenetisch gefeiert.

Die beste Szene ereignete sich allerdings nach dem Spiel, als beim obligatorischen shake-hands ein United-Spieler resigniert fragte: „Wie alt seid Ihr denn bitte?“. Es ist immer wieder schön gegen ein paar Jungspunde zu gewinnen. 🙂

 

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08 Jun 2011

Laffer Bimbela – Dribble Deluxe 4:2! Mühevoller Auftaktsieg!

Geschrieben von um 22:19 Uhr

20110608-231623.jpgHeute gabs gleich mal ein paar Premieren: Das Spiel gegen die runderneuerte Dribble-Mannschaft war der späteste Saisonstart in der Geschichte der Bimbela! Grund dürfte wohl der Rücktritt des bisherigen Sportdirektors Flo Winter gewesen sein, doch glücklicherweise fasste sich Rainer Meussel ein Herz und vertrieb das Damoklesschwert „Teamabmeldung“ in dem er das Amt übernahm! Natürlich nicht ohne Zugeständnisse Seitens des Präsidiums, weshalb ich heute gezwungen bin, im Zusammenhang mit Herrn Meussel keine negativen Attribute oder Anspielungen auf graue Haare zu verwenden.

Doch eine weitere Premiere stand an: Oliver Eichenmüller gab heute sein Debüt im Bimbela-Trikot! Uuund nicht zu vergessen: Ich hab bei strömenden Regen noch nie so viele Fussballgeile Jungs am Bolzer gesehen! Auch Dribble kam mit gefühlten 20 Mann! Scheint so, als hätte man in Lauf endgültig die „Röckla“ abgelegt! 🙂

Das Spiel ging gleich in die vollen: Erste Minute und der Dribble-Torwart entschärfte unnachahmlich eine grosse Montalto-Chance. Doch Dribble spielte weiter druckvoll nach vorne und kam zu Chancen: Die erste saß dann auch gleich! Herr Meussel interpretierte seine Rolle als Libero „ungewöhnlich“ und Torhüter Kempe, der für Brandl ins Tor ging ließ den Ball neben dem Standbein passieren. Passiert, weiter gehts!

Nun wehrten sich die Laffer wütender, doch gegen die vielbeinige Dribble-Abwehr war kaum ein Durchkommen. Darum fasste sich Oliver Eichenmüller in Herz und hielt drauf: Ein Strich zum 1:1! Was für ein Einstand! In der Folge scheiterte Fahsl mit einem sehenswerten Volleyschuß am Innenpfosten, schade! Kurz vor dem Seitenwechsel konnte Kempe eine Großchance parieren und damit seinen Fehler wieder gutmachen! Wenig später traf Eichenmüller aus dem Gewühl heraus zum 2:1! Ein Doppelschlag zum Einstand, wunderbar!

Nun schienen die Bimbela aber das 18:1 der Dribbler gegen RBD im Kopf gehabt zu haben und ließen die Zügel schleifen. Prompt verlor Fahsl den Ball in der Vorwärtsbewegung und Herr Meussel sah sich alleine in der Defensive – Kempe war gegen den kraftvollen Schuss machtlos.

20110608-231638.jpgJetzt aber drängten die Bimbela, immer wieder angetrieben von Schober, Montalto, Eichenmüller und Fahsl auf die Führung. Doch leider waren die Angriffsbemühungen selten für diesen engen Bolzer geeignet, sodass kaum Chance raussprangen. Doch plötzlich die Belohnung für die Mühen: Eine wunderbare Kombination landet bei Fahsl und der schiebt zur erneuten Führung ein – 3:2!

Nun zogen sich die Bimbela zurück und sicherten den Vorsprung durch eine sattelfeste Abwehr um Meussel, Winter und Nafets, sowie den warmgeschossenen Kempe, der sich nun auszeichnen konnte. Bei Dribble schwanden die Kräfte, doch sie blieben immer gefährlich. Brandl vergab noch eine gute Möglichkeit vor dem Tor ehe Montalto von Steinbach in Szene gesetzt mit einer wunderbaren Aktion „Dribble ausdribbelte“ und zum 4:2-Endstand abschloß! Sieg!

Das Sepp-Herberger-Model mit einer hohen Niederlage unterschätzt zu werden, wäre für Dribble fast aufgegangen. Doch schwer zu begreifen wie diese junge Wusel-Truppe 18:1 verlieren konnte bzw. wie man bei Rock im Park ein Spiel ausmachen kann! 😉

Für uns war es ein Schuß vor den Bug, erst als wir kombinierten, kamen wir ins Spiel. Darüber hinaus zeigt sich, dass der Mittwoch ein guter Spieltag ist!

Spieler:
– Meussel
– Winter
– Brandl
– Kempe (TW)
– Nafets
– Fahsl (1 Tor)
– Eichenmüller (2 Tore)
– Montalto (1 Tor)
– Schober
– Steinbach

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31 Okt 2010

Laffer Bimbela – FC Duschlampe 4:4! Mit neuen Trikots fast 29 Tore aufgeholt!

Geschrieben von um 17:26 Uhr

Die Saison 2010 ist zu Ende und unser letztes Spiel spiegelte die gesamte Saison wider: Chancen über Chancen, teilweise Pech, ne große Portion Unvermögen und am Ende stehen wir da und wissen nicht, „ob Fleich ob Fich„, wie Berti Vogts sagen würde.

Zur Situation vor dem letzten Spiel: Wir hatten noch eine theoretische Chance auf die Meisterschaft in der Hobbyliga. Da aber Vorjahres-Primus VFL Weizenbock sein letztes Saisonspiel gegen Laffer United mit 13:2 gewonnen hatte, mussten wir nur schlappe 29 Tore aufholen. Und das gegen ein Team, das zu 100% aus Simonshofenern Vereinsspielern besteht… is doch eine lös(ch)bare Aufgabe. Alle 2 Minuten ins Tor treffen, das kann doch soo schwer nicht sein! 😉

Darüber hinaus war es der Vergesslichkeit eines grauhaarigen Bimbela-Spieler zu verdanken, dass der FCN-Fanclub mit einem roten „Bayern-Ball“ um die Meisterschaft kicken musste – wenigstens wurde sich aber von der Mehrheit der Akteure ständig über den „Drecksball“ beschwert. Ob bei der Wahl des Spielgerätes nicht gewisse andere Hobbyliga-Teams ihre Finger im Spiel hatten?

Als hätte sich jeder der Bimbelas die Unmöglichkeit des Vorhabens verinnerlicht, so begann dann auch die Partie: Nach ca. 20 Sekunden warf unser „Topa“ einen Ball überhastet und zu kurz ab, ein Duscher schnappte sich den Ball und versenkte – 0:1! Jetzt waren es 30 Tore die es aufzuholen galt. Wenigstens war noch genügend Zeit…

Es entwickelte sich dann ein Spiel, das über weite Strecken so aussah: Duschlampe spielte überheblich von hinten raus, nahezu jeder der zugegeben sehr guten Einzelspieler versuchte sich in einem Kabinettstückchen, bevor er zu seinem Mitspieler passte, die Bimbelafirma fing irgendwann einen Angriffsversuch ab, fuhr einen mehr oder weniger guten Konter und versiebte vor dem Tor meist kläglich. Beide Torhüter waren am häufigsten damit beschäftigt, die am Tor drüber- und vorbeigewuchteten Bälle zu holen. Die junge Frau Steinbach am Spielfeldrand hörte nicht mehr auf zu weinen!

Als die Laffer Bimbela durch Flo Winter endlich zum hochverdienten 1:1-Ausgleich kamen, hätte es auch gut und gerne 5:2 stehen können. Bald darauf erzielte Ralf Schober dann die 2:1-Führung, die kurz vor dem Pausentee durch einen abgefälschten Schuss wieder egalisiert wurde.

Da die Seiten nicht gewechselt wurden, setzte sich das Spiel auch in vollkommen identischer Weise fort, auch in der Torfolge. Einmal war die Abwehr nicht ganz bei der Sache, schon lag man 2:3 zurück. Nun rannten die Bimbela wieder wütend an. Der unglücklich agierende Brandl hatte jetzt seine großen 5 Minuten: Mitwirkung am 3:3-Ausgleich durch Marc Thompson (der direkte Pass kam vom agilen Ralf Schober), direkte Beteiligung am 4:3 (Ralf Schober haut den Abpraller rein) und gefoult von einer Duschlampe – „nur durch Fouls zu stoppen“ besagt eine Weisheit, danke Jungs! 😉

Sollten die neuen hellblau-braun-orangefarbenen Trikots unseres Sponsors „Wuttke Fliesen und Trockenbau“ gleich mit einem Sieg gegen einen sehr starken Gegner eingeweiht werden? Leider nein! Denn 2 Minuten vor Schluss passte die Abstimmung zwischen Torwart Kempe und Libero Winter nicht, letzterer köpft in die Mitte zurück (erinnert mich an eine Fußballer-Weisheit aus der E-Jugend) und der SV Simonshofen, äh FC Duschlampe gleicht aus.

Selbst jetzt war die Messe aber noch nicht gelesen! Die Bimbela hatten noch sage und schreibe zwei (!) Torchancen, die aber beide vergeben wurden. Aus! Hätten wir eine gute Chancenverwertung, wäre es bei einem gefühlten Chancenverhältnis von 30:12 wohl noch eng geworden beim Kampf um den Titel! So ist Weizenbock nun Meister und wir konnten unseren Zweiten Platz vom Vorjahr nicht halten.

Das einzig schöne an dieser „Fahrkarten-Situation“ ist, dass wir hier wirklich alle gleich sind. Darum bin ich auf keine Situation namentlich eingegangen! Nicht mal auf die, als im leeren Tor der Ball vergessen wurde. Schauen wir uns den Gladbacher Idrissou an (hier) und rufen wir laut: „Das schaffen wir auch„!! 🙂

Wir gratulieren hiermit dem VFL Weizenbock zur Meisterschaft 2010!

Ein großes Dankeschön aber trotzdem an dieser Stelle an alle Spieler dass sie ihre Zeit geopfert haben. Besonders an Frank Fahsl, der trotz eines Arbeits-Notfalls aufgetaucht ist! AUF EIN NEUES IM NÄCHSTEN JAHR!! …dann aber mit Torschuss-Training! 😀

Andreas Brandl
Präsident

Spieler:
– HaPe Kempe (TW)
– Flo Winter (1 Tor)
– Martin Steinbach (C)
– Marc Thompson (1 Tor)
– Ralf Schober (2 Tore)
– Rainer Meussel
– Frank Fahsl
– Andreas Brandl

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