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25 Jul 2007

Bericht zum 3. Celtic-Erlangen-Turnier

Geschrieben von um 18:46 Uhr

Sonntag-Morgen, vielen taten noch die Knochen weh vom Turnier in Simonshofen, machten wir uns auf den Weg ins Katastrophengebiet (sintflutartige Regenfälle am Vortag) Erlangen. Dort angekommen, merkten viele, dass es wohl das spartanischste Turnier werden würde, bei dem sie je mitgemacht haben!

Die größten Umkleiden der Welt

Nämlich „draußen“, da es keine gab. Sitzmöglichkeiten waren auch keine vorhanden, aber zum Glück konnte Flo Winter uns vorher darauf aufmerksam machen, so dass wir ein paar Campingstühle und Decken dabei hatten. Aber gut, es ist ein Bolz-Turnier.

Ein Baum auf dem Spielfeld

Der Platz war ein Bolzplatz aller erster Kajüte, in einer parkähnlichen Anlage mit zwei Holzgestellen ohne Netze als Tore. Als besonderes Gimmick stand auch noch ein riesen Baum in der Nähe des einen Tores IM SPIELFELD, so dass man wie um ein Eishockeytor herumspielen konnte – leider hat ihn niemand als „Bande“ benutzt…

Toiletten gab es in der 200 Meter entfernten Minigolfanlage (Dixi und Franken-WC) oder „beim Griechen„. Ich hätte das zu gern gesehen, wie ein verdreckter Spieler mit Stollen-Geklacker und einem fröhlichen „Moin“ auf den Lippen dort einläuft und aufs Klo geht! 🙂

Laffer Bimbela : Celtic Erlangen 2:0
Nachdem einige Mannschaften abgesagt hatten und die Celtics noch Ersatz organisierten, hatten wir auch die Ehre gegen den Ausrichter das Turnier zu eröffnen. Die Celtics legten los wie die Feuerwehr, blieben aber relativ ungefährlich. Bei uns war zu merken, dass sich das Team erst finden musste. Zum Glück hatten wir diesmal eine Aufstellung, sowie eine kleine Taktik ausgegeben, welche der Pötzham am Vortag erfolgreich verhinderte. Die Abwehr stand sicher und ruhig, nach vorne waren wir noch etwas unbeholfen. Plötzlich fasste sich Patrick ein Herz, umspielte mehrere Gegner und versenkte zum 1:0. Klasse! Nun wurde das Anrennen der Erlangener wütender, aber auch sinnloser. Als Folge konnte Plößl bei einem Angriff zu Patrick passen, der abermals abschloss – 2:0. Nun war der Widerstand der Celtics gebrochen, aber wir konnten auch nicht mehr erhöhen.

Laffer Bimbela : Kickerz Wintervillage II 6:0
Gegen die Ersatzmannschaft kamen wir schnell ins Spiel, Patrick trug einen Angriff nach vorne, Brandl übernahm und schoss zum 1:0 ein. In der Folgezeit wurde die Überlegenheit immer deutlicher: Brandl auf Pötzl und der traf sicher, obwohl ihm bis dato kaum etwas gelungen war. Nach der Halbzeit brachen alle Dämme: Da der Kickerz-Torwart wie Rene Higuita häufig auch außerhalb seines Gehäuses zu finden war, konnte Meussel nach einem Ballverlust des Keepers, diesen über selbigen (ich hoffe Ihr könnt mir folgen) sehenswert in die nicht vorhandenen Maschen heben. Danach ging man sehr großzügig mit den Torchancen um, nur Patrick und Plößl bedienten sich noch mal gegenseitig glänzend (4:0, 5:0), ehe Brandl auf Plößl ablegte, der zum 6:0-Endstand einschob.

Laffer Bimbela : 1. FC Bayern Fürth 1:1
„FC Bayern Fürth“ ist ein Vereinsname, der jedem Glubberer die Zornesröte auf das Gesicht zaubert. Bestimmt war das nicht die Absicht der jungen Herren, da sie größtenteils unsere Sprache nicht sprechen konnten. Ebenso unverständlich war aber das überhebliche Auftreten der Laffer, von denen offenbar einigen das 6:0 zu Kopf gestiegen war. Mit „Hacke-Spitze-1-2-3“ versuchte man über weite Strecken die sich racker wehrenden „Tchechen“ (T-Shirtaufschrift) zu besiegen. Die logische Folge war das erbettelte 0:1, das dem überragenden Winter seine weiße Weste kostete. So kamen die Bimbela nur noch zum 1:1-Ausgleich: Pötzl hatte schön auf Brandl abgelegt und der seine ganze Wut über das laxe Auftreten in einen Schuss gelegt. Aber der Einzug ins Viertelfinale war ja eh von vorneherein klar, da jedes Team weiter kam! Nicht sinnvoll, aber sehr nett! 🙂

Viertelfinale:
Laffer Bimbela : Kickerz Wintervillage I 1:0
So ging es hier als GRUPPENSIEGER gegen den 4. der Gruppe B. Auch hier war wieder diese grenzenlose Überheblichkeit allgegenwärtig, was aber auch daran lag, dass die Laufer mit einem Turnierende um 15 Uhr gerechnet hatten und an ein Weiterkommen (Finale gegen 19 Uhr) nicht mehr interessiert waren. Einzig Brandl war es vergönnt eine der vielen Chancen zu versenken.

Halbfinale:
Laffer Bimbela : Ligastars 2:2
Nach zwei ordentlichen Spielen, zwei schlechten Spielen sollten nun zwei der überragenden Sorte folgen. Gegen die Ligastars, die aufgrund ihres Trikotaufdrucks, der Planungen der Celtics und der tollen Spielweise, schon als Turniersieger festzustehen schienen, sahen die Bimbela in der 1.Halbzeit kein Land. Mit 0:2 waren sie noch gut bedient, ehe Plößl kurz vor der Pause aus heiterem Himmel das 1:2 machte. In der zweiten Halbzeit hielten die Laufer nun immer besser dagegen und wurden belohnt: Schubi auf Brandl – 2:2! Was aber auch Unmutsbekundungen der Laffer hervorrief, die nach Hause wollten (Gell, Sandra?). Nun wurde aber gemauert was das Zeug hielt, denn wir wussten, mit F.Winter haben wir im 9m-Schiessen die besseren Karten:
Pötzl eröffnete sicher, und Winter hielt sofort! Danach konnten 4 Schützen in Folge das Leder nicht versenken (Patrick und Rainer verschießen), ehe Adrian endlich auf 2:0 erhöhen konnte. Doch sofort kamen die Ligastars zu ihrem ersten Treffer, was den Druck auf Plößl vergrößerte: er scheiterte. Aber Winter konnte den letzten Schuss auch noch halten – Finale! Parallelen zu FCN – Unterhaching 2:1 n.E. mit Pattex-Klever waren durchaus vorhanden.

Kuriosität am Rande: Der Schlusspfiff des Spiel erfolgte durch eine Spaziergängerin, die eigentlich ihren Hund meinte!! Aber alle Spieler wussten eh, dass es die letzte Minute war!

Finale:
Laffer Bimbela : Bolzplatz Reuth 1:2
Nun waren die Laffer aber endgültig mit den Kräften am Ende. Die Abwehr Damian, Schubi und Tappenbeck rackerte unermüdlich, Winter hielt was es zu halten gab, doch leider waren die Reuther stärker. Patrick konnte mit seinem Tor noch mal für Hoffung sorgen, so dass die Bimbela bis zur letzten Sekunde mit Mann und Maus auf den Ausgleich und das 9m-Schiessen drängten. Doch leider hatten wir in dieser Begegnung das Glück aus dem Halbfinale nicht mehr.

Fazit:

Es ist immer herrlich bei einem Turnier zu überraschen! Und das war so ein herrliches Turnier, den zweiten Platz hätte keiner erwartet… aber leider auch das längste Turnier aller Zeiten! Damian, Schubi und auch Tappenbeck bildeten durch die strickte Zuordnung (Aufstellung! Gell, Pötzi?!) einen sicheren Rückhalt und sind hoffentlich bald wieder im lila Bimbela-Trikot anzutreffen. Meussel und vor allem Pötzl war die „Doppelbelastung“ (Simmers und Erlangen) deutlich anzumerken – aber es kommen ganz sicher wieder bessere Zeiten, die wir gewohnt sind! Adrian und Plößl müssen einfach bei solchen Spielen mehr laufen, denn da kann man nicht wie am Bolzer vor dem gegnerischen Tor warten bis der Ball kommt – das fußballerische Können ist ja vorhanden. Patrick macht Lust auf mehr und erinnert an den jungen Fahsl, der in die Mannschaft hinein wuchs – hoffentlich bleibt „Paddi“ uns erhalten. Und natürlich Flo Winter – der beste Torhüter des Turniers! Leider wurde der Preis nicht vergeben. Überragend die Situation, als er gegen die Celtics drei 100%ige in Folge hielt!! Und ich? Ich konnte wenigstens nach meinen oft lächerlichen Auftritten am Vortag auch mal wieder zeigen, dass ichs noch kann!!

Einen Titel haben wir dennoch errungen: Bratwurst-Sieger
Die Mannschaft mit den meisten verzerrten „Broodwoschdwäggla„! Danke Andi, Adrian und Patrick! 😉
Und danke auch an die einzige mitgereiste Spielerfrau, Sandra! 😀

Coach Andreas Brandl

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26 Jun 2007

Lieber Fünfter als Fürther

Geschrieben von um 13:39 Uhr

Bericht vom Kleinfeldtuner am 24.06.2007 bei Celtic-Erlangen von Flo Winter:

Frei nach diesem Motto sind wir am Altstadtfestsonntang mit einer bunt zusammengewürfelten Mannschaft in Erlangen angereist. Vorab vielen Dank an Martin und Flo Radtke, die es tatsächlich geschafft haben morgens um 10 Uhr einigermaßen fahrtauglich zu sein.

In Erlangen angekommen, haben wir beeindruckt festgestellt, dass es in einem Umkreis von ca. 500 Metern vier „Bolzplätze“ (u.a. auch mit Rasen und so nem Schnickschnack) gab. Schön, dass es die Stadt Lauf nicht schafft, mehr als einen vernünftigen Platz im ganzen Stadtgebiet zur Verfügung zu stellen (was bleibt „Jugendlichen“ dann sonst noch übrig als Kommasaufen???), aber dies nur als Randnotiz. 😉 weiter…

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